Die Motorradsaison steht vor der Tür…
Noch mag man es kaum glauben – die Straßen sind voll Schnee und Eis und die Außentemperaturen pendeln um den Nullpunkt, doch in einem Monat ist schon Frühlingsanfang. Dann zieht es die Unternehmungslustigen nicht nur zum Wandern aus dem Haus, auch die Motorradfahrer bringen ihre Maschinen in Schuss und erkunden die Gegend. Zu Beginn und Ende der Saison kann es zwar noch ganz schön kalt werden aber die passende Motorradkleidung, ordentliche Biker Stiefel, Handschuhe und eine Griffheizung sorgen auch bei Wind und Kälte für eine angenehme Fahrt.
Möglichkeiten für Motorradtouren gibt es endlos viele. In Europa, mit seinem zum großen Teilen guten Straßen, ist für Abenteuerer meist keine allzu große Herausforderung. Und so begibt sich mancher auf Touren von äußersten Norden des amerikanischen Doppel-Kontinents bis ganz nach Süden, nach Feuerland. Andere suchen den Kick bei der Durchquerung der Wüste Gobi oder bei der Fahrt durch Indien. Wer nicht ganz so viel Zeit hat, der genießt die Erkundung des Heimatlandes inklusive Wochenendausflüge zu den Nachbarn, nach Frankreich, Österreich in die Schweiz aber auch Polen oder die Tschechei.
Während dem Motorradfahrer die einheimischen Verkehrsregeln geläufig sein sollten, ist es beim Trip ins Ausland unerlässlich, sich vorab über die lokalen Regelungen zu informieren. Gerade wer in „ärmeren“ Ländern oder in solchen mit „traditionellen Feindschaften“ (Holland!) unterwegs ist, der sollte sich bewusst sein, dass er dort auf wenig Kulanz von der Ordnungsmacht hoffen kann, insbesondere dann nicht, wenn man der Landessprache nicht mächtig ist. Geschwindigkeitsüberschreitungen oder Ausrüstungsmängel werden dann mit Höchststrafen geahndet. Wohl dem, der einheimische Freunde dabei hat, die die „von bis“-Bußgelder auf ein erträgliches Maß herunterhandeln können. Egal ob mit oder ohne Unterstützung: Immer schön ruhig und höflich bleiben, auch wenn der Verlust schmerzt. Sich mit einem Polizisten anzulegen, ist keine allzu kluge Idee und wer will sich schon den Ausflug reslos “versauen”?
Neben der Kenntnis der grundlegenden Regeln für die Teilnahme am Straßenverkehr empfiehlt sich für den weiteren Ausflug auch die Mitnahme einiger Ersatzteile, von der Zündkerze bis zur Austausch-Beleuchtung. Im Vorteil sind klar die Motorradfans, die an ihrer Maschine noch selbst Hand anlegen können. Andernfalls ist es sicher keine schlechte Idee, sich vorab über Vertragswerkstätten im Zielland zu informieren und notfalls die Route so zu planen, dass diese in überschaubarer Zeit erreicht werden können. Zwar rechnet niemand mit einer Panne, im Falle eines Falles ist es aber beruhigend und stressfreier, ordentlich vorbereitet zu sein. Gut präpariert steht einem „Ausritt“ dann nichts mehr im Wege. Also nichts wie rauf auf den Bock!











