Jugenherbergen in Deutschland
Vor einiger Zeit haftete den Jugendherbergen noch das Image zwar billiger, aber primitiver Unterkünfte für finanzschwache Wandervögel an. Doch hat sich inzwischen sowohl das Angebot an Jugendherbergen als auch das Profil der Gäste deutlich verändert. Heute sind Jugendherbergen zum Treffpunkt und zur Zwischenstation einer mobilen Generation geworden. Sie suchen Austausch mit Menschen anderer Kulturen und Sprachen, erkunden Städte und Lebensgewohnheiten, auch um sich fit zu machen für ein Berufsleben, das immer mehr Mobilität und Flexibilität verlangt.
So veränderte sich das Angebot, das heute in den Herbergen anzutreffen ist. Im Hostel Düsseldorf zum Beispiel findet man W-Lan Anschluss, Einzelzimmer und Bar. So sind schnelle, günstige Besuche bei Freunden, Shopping-Touren oder Kulturausflüge heute keine Seltenheit mehr. Der moderne Jugendliche ist zum “Cityhopper” und zum Kulturwanderer geworden.
Aber auch der klassische “Backpacker” oder Rucksacktourist findet den neuen Komfort angenehm. Reservierungen für die perfekte Zimmergrösse für sich und seine Freunde machen jede Tour planbar.












Kann ich nur bestätigen. Damals zu Schulzeiten war es immer ein Graus, wenn es hieß >>Wir übernachten in der Jugendherberge<<. Aber heute haben sich die meisten Herbergen so verändert, dass man meinen könnte, man sei in einem Hotel. Vor allem der günstige Übernachtungspreis im Vergleich zu gleichwertigen Hotels machen Jugendherbergen sehr interessant als Zwischenstopp bei längeren Autofahrten (z.B. in den Süden) oder wenn man eine längere Zeit in einer ganzen Region unterwegs ist.